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KMU-Vergleich · aktualisiert 2026-05-14

Digisini vs NoviSign
ohne Sales-Anruf

Ein Inhaber einer Zahnarztpraxis in Hamburg hat keine Zeit für ein 45-minütiges Sales-Demo, nur um zu wissen, wie viel ein Bildschirm kostet. Dieser Vergleich zeigt, wo jeder gewinnt: NoviSign für Enterprise-Use-Cases (K-12, Krankenhaus-Wayfinding, interaktive Touchscreens) mit dediziertem Studio-Editor, Digisini für den, der die Wartezimmer-Anzeige selbst in 5 Minuten konfigurieren und sich nicht vorher anrufen lassen will.

Erster Bildschirm kostenlos für immer · Ohne Kreditkarte · Ohne Sales-Anruf

9 € vs Quote

Preis pro Plan statt pro Bildschirm

Digisini vs NoviSign

NoviSign (israelisch, seit 2011, 50.000+ Bildschirme weltweit) ist eine solide Plattform, ausgerichtet auf K-12-Schulen, Krankenhäuser, Behörden und Retail mit Wayfinding-Bedarf. Sie hat einen mächtigen Studio-Editor, interaktive Touch-Apps, ein breites Partner-Netzwerk und 200+ Apps. Der Haken: der Preis läuft pro Bildschirm — 14 USD im Monat, und noch einmal 14 für jeden weiteren —, die Testversion dauert 30 Tage mit begleitetem Onboarding, und der Studio-Editor hat eine Lernkurve.

MerkmalDigisiniNoviSign
Einstiegspreis9 €/Monat (1 Bildschirm, Starter, transparent)14 USD/Monat pro Bildschirm (Business)
Permanenter Free-PlanJa · 1 Bildschirm mit WasserzeichenNein (30-Tage-Trial mit Sales-Onboarding)
Konsolen- und Support-Sprache6 native Sprachen (de/es/en/fr/pt/it)Mehrere Sprachen, Englisch dominiert
Setup erster Bildschirm5 Min · 6-stelliger PIN im Browser, Self-Service30+ Min · Sales-Demo, dann begleitetes Setup
Kompatible HardwareJeder Smart TV, Fire Stick, ChromecastZertifizierte Player und Mini-PCs empfohlen
Branchen-TemplatesGastronomie, Einzelhandel, Kliniken, Sport, Fahrschulen200+ Apps, Studio-Editor für Custom-Templates
Interaktive Touch / WayfindingNicht im Kern enthaltenStärke des Produkts (Schulen, Krankenhäuser)
Studio-EditorBasis (Konva, Tag 1 nutzbar)Tief, mit Lernkurve, mächtig
Offline-Modus48 h Cache ohne InternetJa, Cache pro Player
BindungNein · monatlich kündbar, transparentJahresvertrag empfohlen, via Sales

Wo Digisini gewinnt

  • Transparente Preise auf der Website, ohne Sales-Anruf
  • Setup in 5 Min via Browser, Self-Service
  • Echter Free-Plan zum Validieren vor dem Bezahlen
  • Konsole auf Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch und Italienisch
  • Branchen-Templates Tag 1 nutzbar (Gastronomie, Kliniken, Sport)
  • Skaliert preiswert: 19 € Pro (3 Bildschirme), 59 € Business (10), 199 € Network (50)

Wo NoviSign gewinnt

  • Mächtigerer Studio-Editor für fortgeschrittenes Design
  • Interaktive Touch und Wayfinding (Schulen, Krankenhäuser)
  • Größeres Partner- und Integrator-Netzwerk weltweit
  • 200+ Apps und Premium-Templates verfügbar
Fazit ohne Marketing: NoviSign ist für eine Schule, ein Krankenhaus, eine Behörde oder einen Retailer mit echten Wayfinding/Touchscreen-Bedarfen gemacht — Sales-Anruf, vertraglicher SLA, dediziertes Onboarding. Digisini ist für den Eckhändler, den Zahnarzt oder den Kneipenwirt gemacht, der das Wartezimmer-Display oder das Tagesmenü heute Nachmittag aktiv haben will. Wenn dein Fall 1-30 Bildschirme sind und du keinen interaktiven Touchscreen brauchst, deckt Digisini dasselbe ab — zur Hälfte des Preises und ohne Sales-Anruf.

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Support in deiner Sprache und deiner Zeitzone
ist keine Nebensache, wenn der Bildschirm um acht Uhr schwarz ist

Funktionslisten sehen bei allen Anbietern gleich aus. Was sich unterscheidet, merkt man erst an dem Morgen, an dem etwas nicht geht: ob eine Antwort kommt, in welcher Sprache, und ob sie am selben Tag kommt oder in der Nacht, wenn der Laden längst zu ist.

Vor dem Abschluss lässt sich das prüfen, und zwar besser als durch Nachfragen:

  • Schreib während der Testphase eine echte Frage. Nicht «funktioniert X», sondern etwas Konkretes aus deinem Aufbau. Die Antwortzeit im Test ist die beste Version dessen, was du später bekommst.
  • Schau, in welcher Sprache geantwortet wird. Eine deutschsprachige Oberfläche heißt nicht, dass auch der Support deutsch ist. Bei einem technischen Problem ist das der Unterschied zwischen zwei Nachrichten und sechs.
  • Frag nach den Zeiten, nicht nach der Verfügbarkeit. «24/7» bedeutet oft ein Ticketsystem, das rund um die Uhr Tickets annimmt. Die relevante Zahl ist, wann jemand tatsächlich antwortet.

Dazu kommt ein Punkt, der speziell für kleine Betriebe zählt und selten angesprochen wird: wie viel Support man überhaupt braucht. Ein Aufbau mit einem Bildschirm und einem Standardgerät erzeugt fast keine Anfragen. Wer das weiß, kann bei diesem Kriterium bewusst sparen — und wer fünfzehn Standorte betreibt, sollte es an die erste Stelle setzen.

Und die unbequeme Ergänzung, die auch für uns gilt: ein kleiner Anbieter antwortet oft schneller und hat weniger Leute. Das ist im Alltag ein Vorteil und im Urlaub ein Risiko, und beides gehört in dieselbe Entscheidung.

Stell die Testfrage an einem Dienstagmorgen und noch einmal an einem Samstag. Die zwei Antwortzeiten sagen dir mehr über den Anbieter als jede Funktionsliste — und sie kosten nichts außer zwei kurzen Nachrichten.

Am Tag, an dem das Abo endet
entscheidet sich, ob du ein System gemietet hast oder nur Zugang zu deinen eigenen Inhalten

Alle Anbieter erklären ausführlich, was beim Start passiert. Was beim Aufhören passiert, steht selten auf derselben Seite: ob der Bildschirm schwarz wird oder das letzte Bild stehen bleibt, ob die Dateien noch abrufbar sind, wie lange das Konto existiert. Das ist keine hypothetische Frage — irgendwann trifft sie jeden Vertrag.

Drei Antworten, die vor der Unterschrift bekannt sein sollten:

  • Was der Bildschirm zeigt. Schwarz, ein Hinweis des Anbieters oder der letzte Inhalt. Bei einem Schaufenster ist der Unterschied zwischen den dreien erheblich, und er tritt genau in der Woche ein, in der man mit anderem beschäftigt ist.
  • Ob du deine Dateien herausbekommst. Und in welcher Frist. Ein Export, der nur im aktiven Konto funktioniert, ist kein Export, sondern eine Bedingung.
  • Und ob das Gerät weiterverwendbar ist. Bei mitgeliefertem Zubehör hängt das am Vertrag; bei eigenem Standardgerät nicht. Das ist einer der Gründe, eigenes zu nehmen.

Der Grund, das früh zu klären, ist nicht Misstrauen: diese Bedingungen entscheiden, wie frei die Entscheidung in zwei Jahren ist. Wer nicht wechseln kann, ohne einen Monat ohne Inhalte dazustehen, wechselt nicht — und zahlt für einen Vergleich, den er gar nicht mehr führen kann.

Es lohnt sich auch, die Frage andersherum zu stellen: was passiert, wenn der Anbieter aufhört. Bei kleinen Anbietern ist das die realistischere Variante, und die Antwort ist dieselbe Liste — nur dass sie dann niemand mehr beantwortet.

Frag vor dem Abschluss schriftlich, was am Tag nach dem Vertragsende auf dem Bildschirm steht und wie du an deine Dateien kommst. Zwei Sätze, und sie sagen mehr über einen Anbieter als jede Funktionsliste.

Inhalte anlegen ist bei allen möglich
der Unterschied liegt darin, wie lange jemand braucht, der es zum ersten Mal macht und nicht wiederkommen will

Ein Editor mit Ebenen, Zonen und freier Positionierung kann mehr. Er verlangt aber auch, dass jemand versteht, was eine Zone ist. Ein Editor, der nur Vorlagen ausfüllen lässt, kann weniger und wird benutzt. Welcher der bessere ist, hängt vollständig davon ab, wer davor sitzt — und das ist eine Frage über den Betrieb, nicht über die Software.

Woran sich das vor dem Kauf beurteilen lässt:

  • Wie viele Entscheidungen bis zum ersten Ergebnis. Zähl sie beim Ausprobieren. Format, Ebene, Dauer, Übergang — jede davon ist eine Stelle, an der jemand stehen bleibt, der nur einen Preis ändern wollte.
  • Ob es einen Weg ohne Gestaltung gibt. Für die wöchentliche Änderung soll niemand gestalten müssen. Vorlage öffnen, Text tauschen, fertig.
  • Und ob man etwas kaputtmachen kann. Ein Editor, in dem ein Fehlklick das Layout zerlegt, wird nach dem ersten Mal gemieden — und dann ändert sich nichts mehr.

Der Punkt, der dabei am häufigsten falsch gewichtet wird: Mächtigkeit wird beim Kauf bewertet, Einfachheit beim Benutzen. Wer auswählt, sieht sich die Möglichkeiten an; wer benutzt, macht dreimal im Monat dasselbe. Das erklärt, warum das mächtigere System in der Auswahl gewinnt und im Betrieb verliert.

Es gibt eine Kombination, die beides löst und selten explizit gesucht wird: ein Editor für die Einrichtung und ein einfacher Weg für die Pflege. Einmal ordentlich gebaut, danach nur noch Felder tauschen — das ist der Zustand, in dem eine Installation Jahre überlebt.

Lass jemanden, der es nicht ausgesucht hat, in jedem Kandidaten einen Preis ändern, und stopp die Zeit. Diese Zahl entscheidet den Vergleich zuverlässiger als jede Funktionsliste.

Fragen zum
Vergleich

NoviSign veröffentlicht seine Preise sehr wohl: 14 USD pro Bildschirm und Monat im Business, 17 im Business Plus, 25 im Premium (geprüft am 16.08.2026), 10 % weniger bei Jahreszahlung und eine Player-Lizenz je Bildschirm. Der Unterschied liegt nicht in der Transparenz, sondern in der Einheit: NoviSign rechnet pro Bildschirm ab, Digisini pro Plan. Drei Bildschirme kosten dort 42 USD und hier 19 €/Monat — den ganzen Pro-Plan; zehn kosten 140 USD gegen 59 €/Monat im Business.
Wenn du den tiefen Studio-Editor, NoviSigns Partner-Netzwerk oder Use-Cases wie interaktive Touchscreens in K-12-Schulen oder Wayfinding-Krankenhausdisplays brauchst, ja. Für typische KMU- und vertikale Anwendungsfälle (Restaurant, Eckhandel, Klinik mit 2-3 Bildschirmen, Fitnessstudio) deckt Digisini dasselbe ab — zu weniger als der Hälfte und ohne Sales-Anruf.
Digisini. Network-Plan (199 €/Monat) verwaltet 50 Bildschirme aus einem zentralen Panel mit Multi-Standort, Multi-Account fürs Servicepersonal und Templates für Gastronomie. NoviSign ist mächtig, aber die Lernkurve auf seinem Studio und die Preisgestaltung pro Bildschirm machen es bei niedrigen Filialvolumen weniger geeignet. Digisini für Gastronomie ansehen.
Ja. Deine Inhalte (Bilder, Videos, Playlists) lädst du in einem Schwung von deinem Rechner hoch. Jeden Bildschirm pairst du mit einem 6-stelligen PIN im Browser in 5 Minuten. Keine App-Installation und keine NoviSign-zertifizierte Hardware nötig.
Nein, nur eine 30-tägige Testversion mit Sales-Onboarding. Digisini hat einen echten Free-Plan: 1 Bildschirm für immer, ohne Kreditkarte, mit dezentem Wasserzeichen und 5 % der Slots für Partner-Anzeigen. Wenn du sie entfernen willst, wechselst du für 9 €/Monat zu Starter.
Ja. Jeder Smart TV mit Browser (aktuelle Samsung Tizen, LG webOS, Android TV). Wenn der TV alt ist und keinen Browser hat, verwandelt ein Fire Stick oder Chromecast (~30 €) ihn in 5 Minuten in einen digitalen Bildschirm. NoviSign empfiehlt zertifizierte Player oder Mini-PCs.
Der Digisini-Player speichert bis zu 48 Stunden Inhalte im Offline-Cache. Wenn das WLAN mitten im Mittagsservice ausfällt, zeigt der TV das aktuelle Menü oder die Playlist ohne Unterbrechung weiter. Sobald die Verbindung zurück ist, synchronisiert er die letzten Änderungen automatisch.

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