Digital Signage
nach Stadt
Wir arbeiten ohne Installateure vor Ort und decken damit jede Stadt ab. Diese haben eine eigene Seite.
Städte18
Länder3
Zwischen Hamburg, Wien und Basel
ändert sich nicht die Stadt
Es ändert sich das Land. Diese Liste deckt drei ab, und die Unterschiede, die beim Aufhängen eines Bildschirms wirklich zählen, sind genau diese.
Die Genehmigung heißt nicht überall gleich — und ist nicht überall dasselbe. In Deutschland regelt das Bundesland, was ein zur Straße gerichteter Bildschirm darf; in Österreich spricht man von einer Bewilligung und die Stadt entscheidet mit; in der Schweiz ist es Sache der Gemeinde. Hängt dein Bildschirm im Innenraum, betrifft dich davon nichts. Zeigt er nach draußen, ist das der erste Anruf, noch vor der Auswahl des Geräts.
Die Währung auf dem Bildschirm. Ein Schweizer Standort rechnet in Franken, und eine Preisliste, die in Euro stehen bleibt, weil sie aus der Zentrale kommt, fällt sofort auf. Das ist kein technisches Problem, sondern eine Frage der Vorlage: Wer Standorte in mehreren Ländern betreibt, trennt die Preislisten von Anfang an.
Was du am Samstag im Laden bekommst. Der Player entscheidet über den Starttermin, nicht die Software. Chromecast und Fire Stick sind im gesamten deutschsprachigen Raum vor Ort erhältlich, was bedeutet: Wer heute Nachmittag einen Bildschirm will, kann ihn heute Nachmittag haben.
Was gleich bleibt: Es kommt niemand zum Installieren, in keiner dieser Städte. Genau deshalb gibt es eine Seite pro Stadt, obwohl wir dort kein Büro haben — und deshalb bedienen wir die Städte, die hier fehlen, auf demselben Weg.
Zwischen zwei Städten ändert sich das Publikum kaum
der Kalender dagegen erheblich
Wer in Hamburg, Wien und Basel jeweils ein Geschäft betreibt, hat drei sehr ähnliche Kundschaften und drei unterschiedliche Jahre. Feiertage, Ferien und Ladenschlusszeiten sind das, was tatsächlich pro Ort programmiert werden muss — und zwar auf Landes- und teils auf Kantons- oder Bundeslandebene.
Drei Punkte, an denen es in der Praxis auseinanderläuft:
- Feiertage sind regional. Ein Tag, an dem in einem Bundesland alles zu ist, ist im nächsten ein normaler Werktag. Für ein Filialnetz bedeutet das, dass ein zentral gesetzter Feiertagsinhalt an mehreren Standorten falsch ist.
- Schulferien liegen versetzt. Das ist Absicht und betrifft jedes Geschäft mit Familienkundschaft. Die Hauptsaison verschiebt sich dadurch um Wochen zwischen zwei Städten, die zweihundert Kilometer auseinanderliegen.
- Die Ladenöffnung ist unterschiedlich geregelt. Sonntagsverkauf, Abendstunden, verkaufsoffene Tage — das ist der Bereich, in dem der Bildschirm am meisten Fragen beantwortet, weil es niemand auswendig weiß.
Praktisch folgt daraus etwas, das sich einmal einrichten lässt: die Feiertage des eigenen Bundeslandes oder Kantons für das ganze Jahr eintragen. Sie sind öffentlich, sie ändern sich nicht mehr, und sie sind genau die Tage, an denen am meisten Menschen nach «hat offen?» suchen und am wenigsten Geschäfte darauf antworten.
Für alles Übrige gilt das Gegenteil der Erwartung: eine Bäckerei in Leipzig und eine in Linz brauchen fast denselben Bildschirminhalt. Die Unterschiede, die zählen, liegen nicht zwischen den Städten, sondern zwischen der Einkaufsstraße und dem Wohngebiet — und die gibt es in beiden Städten.
Wenn du in mehreren Ländern oder Bundesländern Standorte hast, ist die Feiertagsliste pro Standort die erste Sache, die du programmieren solltest. Es ist eine halbe Stunde einmal im Jahr und verhindert die Fehler, die am meisten auffallen.
Nicht wer hier wohnt
sondern wer hier durchfährt, entscheidet über deinen Umsatz
Einwohnerzahlen stehen in jeder Stadtstatistik und sagen über ein einzelnes Ladenlokal fast nichts. Was zählt, ist der Pendelstrom: wer morgens hier hindurch muss, an welcher Stelle er umsteigt und in welche Richtung er abends zurückläuft.
Der Unterschied wird an drei Stellen sehr konkret:
- Die Richtung ist nicht symmetrisch. Morgens laufen die Leute zügig zum Bahnsteig und sehen nichts; abends laufen sie langsamer und in die andere Richtung. Dieselbe Fläche arbeitet zweimal am Tag völlig unterschiedlich.
- Die Seite der Straße entscheidet. Wer zum Umstieg links geht, kommt an der rechten Seite nie vorbei. Zwei Läden gegenüber haben nicht dasselbe Publikum, sondern zwei verschiedene.
- Ferien und Feiertage schlagen doppelt durch. Wenn die Pendler ausbleiben, fehlt nicht ein Teil der Kundschaft, sondern die Grundlast.
Daraus folgt eine Frage, die vor jeder Standortentscheidung steht und die keine Stadtseite beantworten kann: gehe ich mit dem Strom oder gegen ihn. Ein Geschäft auf dem Heimweg verkauft anderes als eines auf dem Hinweg, und beides ist an derselben Adresse nicht möglich.
Praktisch heißt das, dass die brauchbarste Zahl über eine Stadt nicht in einer Statistik steht: sie entsteht, wenn man sich zwei Wochen lang notiert, wann es voll wird. Das ist mehr lokale Marktforschung, als jede Übersicht über eine Stadt liefern kann — und sie kostet nichts außer Aufmerksamkeit.
Stell dich eine Woche lang zweimal täglich fünf Minuten vor deine Tür — einmal morgens, einmal abends — und zähl. Die zwei Zahlen sagen dir mehr über deinen Standort als jede Einwohnerzahl.