Der Preis ändert sich
in 30 Sekunden
Anna, die Marktleiterin eines Nachbarschaftsladens in Berlin-Kreuzberg, senkt den Joghurt von 1,89 € auf 1,29 € vom Handy, während sie die Milch nachfüllt. Der Bildschirm im Molkereigang zeigt es sofort, mit Live-Countdown „BLITZ -40 % BIS 14:00\". Um 14:01 springt der Preis von alleine zurück. Kein Nachdruck, kein Anruf im Marketing.
Erster Bildschirm für immer kostenlos · Keine Kreditkarte · 5 Min auf Sendung
BLITZ BIS 14:00
Griechischer Joghurt natur · 1,29 € (vorher 1,89 €) · Gang 3
Was in deinem Markt passiert
ab dem ersten Tag
Gänge, Schaufenster, Kasse, Frische. Jeder Bildschirm mit eigenem Drehbuch, alle aus einem Panel.
Angebote mit Countdown
„JOGHURT -40 % BIS 14:00". Der Bildschirm zeigt einen großen Live-Countdown, treibt FOMO in flauen Stunden, und springt um 14:01 von alleine auf den Normalpreis zurück. Kein Nachdruck.
Wegweiser nach Gang
„GANG 3 · MOLKEREI · oben rechts". Der orientierungslose Kunde sieht es am Eingang — weniger Fragen an der Kasse, vollere Körbe. Aktualisiere den Plan bei jeder Umstellung.
Das Frische des Tages
„KABELJAU AUS LEINENFANG · ANGELANDET HEUTE 9:00 · 12,90 €/kg". HD-Foto + Herkunft + Preis. Die Fischtheke ohne Kreidetafel, der Obststand ohne Pappschild.
Rezepte mit Sale-Zutaten
„GAZPACHO · 6 Zutaten · alle heute im Angebot · Gang 4". Hebt den Warenkorb: der Kunde kam für Milch und geht mit Gurke, Tomate und Brot raus.
Multi-Filial-Steuerung
Nationale Sommer-Kampagne aus der Zentrale + lokaler Kabeljau-Rabatt in der Hafenfiliale. Rechte pro Marktleitung, sodass jede nur die eigene Filiale bearbeitet.
Notfall-Override mit 1 Klick
„GANG 3 VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN", „KASSE 4 OFFEN · keine Schlange", Räumung, Wetterwarnung. Ein Knopf erzwingt dieselbe Botschaft auf allen Bildschirmen und nimmt nach dem Ausschalten den Plan wieder auf.
Nachbarschaftsladen 9 € · Kette
ab 199 €
Obstladen oder Nachbarschaftsladen (1 Bildschirm mit Angeboten am Eingang): Starter 9 €/Monat. Mittelgroßer Supermarkt (Eingang + Molkerei + Fischtheke + Schnellkasse): Pro 19 €. Multi-Filial-Kette (10–50 Standorte) mit Rechten pro Marktleitung: Network 199 €.
Keine Karte · Jederzeit kündbar · Alle Pläne sehen
Wer bezahlt den Bildschirm:
du oder die Marke?
Wer nach Bildschirmwerbung im Supermarkt sucht, meint meist eine von zwei Sachen. Hier steht, welche wir können.
Deine eigenen Angebote zeigen
Der Normalfall. Der Preis am Molkereigang wechselt in 30 Sekunden, das Wochenangebot läuft an der Kasse, der Aktionspreis verschwindet automatisch am Sonntagabend. Ab 9 € im Monat, ohne Installateur.
Slots an Marken verkaufen
Der Getränkehersteller zahlt dafür, dass sein Produkt im Getränkegang auf dem Bildschirm läuft. Das geht: du reservierst zum Beispiel 20 % der Slots für Partner, legst die Playlist an und rechnest direkt mit der Marke ab. In der Praxis fangen Nachbarschaftsläden bei 50 bis 150 € pro Marke und Monat an, je nach Frequenz.
Was wir nicht tun: wir betreiben kein Werbenetz, verkaufen deine Flächen nicht für dich und vermitteln keine Marken. Die Vereinbarung bleibt zwischen dir und dem Hersteller. Wenn du Reichweite in fremden Märkten einkaufen willst, brauchst du einen Retail-Media-Vermarkter, kein Digital Signage.
Narrowcasting im Lebensmittelhandel
Der Begriff kommt aus den Niederlanden und beschreibt genau das: nicht senden an alle, sondern an den Menschen, der gerade vor dem Regal steht. Der Bildschirm im Kühlgang zeigt anderes als der an der Kasse, und um 17 Uhr anderes als um 10 Uhr. Genau dafür sind die Zeitpläne da.

Der Preis auf dem Bildschirm
ist ein Preis
Ein digitaler Preis ist bequem, weil er in 30 Sekunden wechselt. Er ist aus demselben Grund gefährlich: was auf dem Bildschirm steht, sieht der Kunde als ausgezeichneten Preis. Wenn an der Kasse ein anderer erscheint, hast du eine Diskussion und möglicherweise ein Problem mit der Preisangabenverordnung.
Zwei Regeln, die sich in der Praxis bewährt haben. Erstens: der Bildschirm zeigt Aktionen und Kategorien, das Regaletikett bleibt die verbindliche Preisauszeichnung. Zweitens: wenn du Preise auf dem Bildschirm zeigst, plane das Ende der Aktion mit ein, damit der Sonntagabend sie automatisch entfernt und nicht der Montagmorgen der Kassiererin.
Wir sind keine Rechtsberatung. Die Anforderungen der PAngV an die Preisauszeichnung im Lebensmittelhandel klärst du mit deinem Verband oder deiner Rechtsberatung, bevor du Preise ausschließlich digital ausweist.
Am Leergutautomaten steht man zwei Minuten
und schaut auf nichts
Bildschirme im Supermarkt werden fast immer an den Eingang oder an die Kasse gehängt. Beides sind Orte, an denen Menschen sich bewegen oder beschäftigt sind. Die Stellen mit echter Wartezeit sind andere, und in einem deutschen Markt sind es drei sehr konkrete.
Der Leergutautomat ist die längste Standzeit im Laden
Kisten und Flaschen einzeln einwerfen dauert, es passiert im Stehen, mit Blick geradeaus und ohne etwas zu tun zu haben — es gibt im ganzen Markt keine vergleichbare Situation. Ein Bildschirm dort wird tatsächlich gelesen, und zwar länger als drei Sekunden, was sonst nirgends gilt. Was dort funktioniert, ist entsprechend nicht der Zwei-Wort-Hinweis, sondern das, was mehr Zeit braucht: das Angebot der Woche mit Begründung, das neue Regionalsortiment, der Hinweis auf die Frischetheke, an der gerade niemand ansteht.
Die Frischetheke wartet auf eine Nummer
Wo mit Nummern gearbeitet wird, entsteht die zweite echte Wartesituation, und sie ist die wertvollste: Die Leute stehen dort, weil sie kaufen wollen, und sie schauen ohnehin nach vorn, um die Nummer zu verfolgen. Ein Bildschirm, der die aufgerufene Nummer zeigt und daneben Platz für das hat, was heute an der Theke besonders ist, macht zwei Dinge gleichzeitig — er verkürzt die gefühlte Wartezeit und verkauft genau die Ware, vor der die Person schon steht.
Der Prospekt verschwindet, die Gewohnheit nicht
Der wöchentliche Handzettel ist in Deutschland fest verankert und wird zugleich immer seltener gedruckt. Was bleibt, ist die Erwartung: Kundschaft kommt mit der Frage, was diese Woche im Angebot ist, und sucht danach im Laden. Ein Bildschirm an der Warteposition beantwortet das ohne Papier, ist am Montagmorgen aktuell statt am Donnerstag gedruckt, und kostet nichts extra, wenn sich der Preis kurzfristig ändert. Das ist der eine Fall, in dem der Bildschirm nicht etwas Neues macht, sondern etwas Bestehendes billiger.
Preisauszeichnung bleibt Preisauszeichnung
Was auf dem Bildschirm als Preis steht, ist ein ausgezeichneter Preis, mit allem was dazugehört: Grundpreis je Kilogramm oder Liter, Gültigkeitszeitraum, und die Übereinstimmung mit dem Regaletikett. Der praktische Fallstrick ist nicht das Recht, sondern die Zeit — eine Aktion, die am Samstagabend endet, muss am Sonntag verschwunden sein, auch wenn niemand daran denkt. Genau dafür ist die Zeitsteuerung da, und sie ist in diesem Gewerbe kein Komfort, sondern der Teil, der absichert.
Was Marktleiter:innen
uns am häufigsten fragen
Dein Bildschirm im Molkereigang
kann den Joghurt heute Nachmittag um 17:00 senken.
Erster Bildschirm für immer kostenlos. Keine Karte. Anna ändert den Preis vom Handy in 30 Sekunden.
Kostenlos starten14 Tage Test bei Bezahlplänen · Jederzeit kündbar
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