Öffnungszeiten-
Bildschirm
der sich selbst aktualisiert
Lena, Inhaberin der Bäckerei Sonne in Hamburg-Eppendorf, hat den Kalender im März einmal eingerichtet: Di-So 7:00-14:00 Uhr, Montag Ruhetag, Sommerpause 1.-15. August, Weihnachten und Feiertage. Der Schaufenster-Bildschirm springt minutengenau von alleine zwischen GEÖFFNET und GESCHLOSSEN, und Spätspaziergänger sehen, wann sie morgen aufmacht. Lena rührt ihn das ganze Jahr nicht an.
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Sechs Dinge, die
dieser Bildschirm macht
Jede Funktion gedacht für Läden, die jahrelang kleine Öffnungszeiten-Schilder gedruckt und an jedem Feiertag von Hand ausgetauscht haben.
GEÖFFNET / GESCHLOSSEN in Echtzeit
Der Bildschirm kennt deine Zeiten und wechselt den Status minutengenau von alleine. Um 14:00 springt er von GEÖFFNET auf GESCHLOSSEN und zeigt "Morgen 7:00". Der Spätspaziergänger erfährt, wann du aufmachst, ohne reinkommen zu müssen.
Jährlicher Feiertagskalender programmiert
Du legst 24. und 31. Dez geschlossen, 25. Dez Feiertag, Karfreitag bis Ostermontag, Pfingsten, Tag der Deutschen Einheit, lokale Feste (Oktoberfest, Hafengeburtstag, Karneval) fest und der Bildschirm wendet sie jedes Jahr von alleine an. Ostern verschiebt sich und er passt sich an.
Sommerpause Monate im Voraus geplant
Im März planst du die Schließung vom 1. bis 15. August. Ab 1. Juli zeigt der Bildschirm "Sommerpause 1.-15. August, ab dem 16. wieder da". Stammkunden erfahren es, ohne dass du einen Zettel kleben musst.
Mehrere Filialen mit eigenen Zeiten
Network-Plan: jede Filiale steuert ihre Öffnungszeiten aus dem zentralen Panel. Die Innenstadt öffnet 7-14, der Vorort 8-15, das Bahnhofs-Café 6-22 an sieben Tagen. Jeder Bildschirm zeigt seine eigenen.
1-Klick-Override für Notfälle
Heute schließt du um 12:00 wegen Inventur, Stromausfall, Straßenfest oder Hochzeit des Sohnes. Du tippst am Handy auf "vorübergehend geschlossen" und der Bildschirm wechselt sofort. Am nächsten Tag von alleine wieder normal.
Google Calendar / iCal Events-Sync
Du verbindest deinen Google Calendar und Events (Verkostung mit dem Bäcker, Kinderworkshop, Geburtstag einer Mitarbeiterin, Weinprobe) erscheinen auf dem Bildschirm, ohne dass du das Panel anfasst. Du legst den Termin einfach wie sonst auch in den Kalender.
Von 0 € bis Filialkette
mit 50 Standorten
Du startest kostenlos mit 1 Bildschirm für immer. Du steigst auf Pro (19 €) auf, wenn du Google Calendar und 1-Klick-Override willst. Network (199 €) wenn du mehrere Standorte mit unterschiedlichen Zeiten hast.
- Wöchentliche Zeiten Basic
- Geöffnet/geschlossen-Status
- Digisini-Wasserzeichen
- Jährlicher Feiertagskalender
- Geplante Sommerpause
- Kein Wasserzeichen
- Google Calendar / iCal Sync
- 1-Klick-Notfall-Override
- Komplexe Zeiten Doppel-Schicht
- Multi-Zone (Schaufenster + innen)
- Berechtigungen pro Nutzer
- Unterkonten pro Zone
- Priorisierter Support
- Unterschiedliche Zeiten pro Standort
- Lokale Feiertage pro Stadt
- Multi-Standort-Panel
- Dedizierter Support
- Individuelle Zeiten-API
- Individuelles SLA
- Account Manager
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Die einzige Stunde, in der berufstätige Kunden frei haben,
ist bei vielen Betrieben genau die, in der zu ist
Außerhalb der Großstädte ist die Mittagspause weiterhin verbreitet, und sie fällt mit der Zeit zusammen, in der die meisten Menschen ihre Erledigungen machen könnten. Das ist eine Entscheidung, die jeder Betrieb selbst treffen darf — sie sollte nur bewusst getroffen sein und nicht aus Gewohnheit.
Unabhängig davon, wie man sich entscheidet, kostet die Pause immer dasselbe, wenn sie nicht kommuniziert wird:
- Wer vor verschlossener Tür steht, kommt selten am selben Tag wieder. Er erledigt es woanders oder verschiebt es, und beides fällt bei dir aus.
- Die Pausenzeiten sind nicht überall gleich, also weiß auch niemand sie auswendig. Ein Nachbarbetrieb schließt von halb eins bis halb drei, der andere von eins bis zwei — und der Kunde rät.
- Und sie ändern sich saisonal, was aus einem gedruckten Schild verlässlich ein falsches Schild macht.
Der praktische Gewinn liegt nicht darin, die Pause abzuschaffen, sondern darin, dass sie an der Tür ablesbar ist, während sie läuft: nicht «Mittagspause», sondern die Uhrzeit, zu der wieder geöffnet wird. Das ist ein Unterschied von drei Wörtern und entscheidet, ob jemand um die Ecke einen Kaffee trinkt oder aufgibt.
Es gibt eine zweite Möglichkeit, die dieselbe Stunde nutzt, ohne die Pause anzutasten: etwas anbieten, das ohne Personal funktioniert. Eine Abholung, eine Terminbuchung, eine Bestellung für später. In der Stunde, in der der Betrieb geschlossen ist, steht mehr Publikum vor der Tür als zu manchen Öffnungszeiten — und ein Bildschirm ist das Einzige, was in dieser Stunde noch arbeitet.
Schreib die Wiederöffnungszeit hin, nicht die Pause. «Ab 15 Uhr wieder da» ist dieselbe Information wie «Mittagspause» und führt zu einem völlig anderen Verhalten bei dem, der sie liest.
Ruhetag und Betriebsurlaub
stehen an der Tür und sonst nirgends
Die reguläre Öffnungszeit pflegt jeder. Die beiden Angaben, nach denen tatsächlich gesucht wird, hängen als Zettel im Fenster — und nur dort.
Der Ruhetag ist die häufigste vergebliche Fahrt in der Gastronomie. Er steht selten dort, wo jemand ihn sucht: online ist die Woche oft als durchgehend geöffnet hinterlegt, und der Dienstag fehlt. Wer dann vor der Tür steht, kommt nicht am Mittwoch wieder — er geht zum nächsten Laden und bleibt dort.
Der Betriebsurlaub ist derselbe Fehler, nur drei Wochen lang. Er wird Wochen vorher an die Tür geklebt, was für Stammkunden reicht und für alle anderen nichts bringt: Wer im Juli sucht, sieht die Tür nicht. Und die Rückkehr ist noch heikler — der Zettel bleibt oft hängen, nachdem wieder offen ist, und dann steht «bis 15. August geschlossen» am 20. August immer noch im Fenster.
Auf einem Bildschirm im Fenster sind das zwei Zeilen mit Datum. Sie erscheinen von selbst, wenn der Zeitraum beginnt, und verschwinden von selbst, wenn er endet — das ist der eigentliche Punkt, denn das Aufhängen vergisst niemand, das Abhängen schon. Dazwischen zeigt derselbe Bildschirm, was ohnehin dort stehen sollte: heute geöffnet bis, morgen ab.
Und die Woche zwischen den Jahren. Zwischen Weihnachten und Neujahr weicht fast jeder Betrieb von seinen normalen Zeiten ab, alle gleichzeitig, und genau deshalb glaubt in dieser Woche niemand mehr, was online steht: Man fährt hin und schaut an die Tür. Ein Fensterbildschirm, der diese sechs Tage einzeln aufführt, wird in dieser Woche mehr gelesen als im ganzen restlichen Jahr — und er ist einmal im Dezember eingetragen und danach fertig.
An der Tür steht 9 bis 18.
Ob dazwischen zwei Stunden fehlen, steht dort nicht — und von außen kann es niemand wissen
Ein Teil der Betriebe macht mittags zu, ein anderer nicht, und beide schreiben dieselben zwei Zahlen an die Tür. Für den, der davorsteht, ist das keine Kleinigkeit: um halb zwei entscheidet er sich zwischen vierzig Minuten warten und wieder gehen, und er geht. Er beschwert sich auch nicht, weshalb dieser Verlust in keiner Statistik auftaucht und der Betrieb nie erfährt, dass es ihn gibt.
Wer nicht schließt, verschenkt damit ein Argument, das ihn nichts kostet. «Durchgehend geöffnet» ist genau deshalb eine Information und keine Floskel: weil der Kunde es eben nicht voraussetzen kann. Es ist einer der wenigen Sätze, die eine Kaufentscheidung in dem Moment beeinflussen, in dem sie fällt — nämlich draußen, vor der Tür, bei jemandem, der nur eine Frage hat und keine Lust, sie zu stellen. Auf einem Bildschirm im Fenster steht er ohne Aufwand da und wird gelesen, weil er kurz ist.
Und wer schließt, gewinnt mehr damit, es klar zu sagen, als damit, es zu verschweigen. Die Sorge ist verständlich — man will nicht wie ein Betrieb wirken, der es sich gemütlich macht. In der Praxis ist das Gegenteil der Fall: Die Pause offen anzuschreiben, mit der Uhrzeit, ab der wieder jemand da ist, verwandelt eine Enttäuschung in eine Terminplanung. Wer es weiß, kommt später wieder; wer vor einer verschlossenen Tür ohne Erklärung steht, geht zur Konkurrenz und probiert es dort zuerst.
Es gibt dazu noch eine Wirkung nach innen, die den Aufwand allein rechtfertigt. Die Mittagszeit ist in kleinen Betrieben die Stunde, in der Lieferungen kommen, Rückrufe erledigt werden und der einzige Mensch im Haus einmal sitzt. Steht öffentlich, was in dieser Zeit gilt, sinkt die Zahl der Unterbrechungen von selbst — nicht weil jemand abgewiesen wird, sondern weil weniger Leute unangekündigt in genau dieses Zeitfenster laufen. Das ist derselbe Satz, mit demselben Aufwand, der zwei verschiedene Probleme gleichzeitig löst.
Ganz ehrlich: der Bildschirm zeigt, was du einträgst, und ob du mittags schließt, entscheidest du. Wir sagen es, weil es die eine Auskunft ist, die in Deutschland niemand erraten kann und die fast niemand hinschreibt — und weil sie in beide Richtungen funktioniert, egal welche der beiden Antworten deine ist.
Was uns am meisten
gefragt wird
Du legst die Zeiten
einmal an. Der Bildschirm
macht den Rest des Jahres.
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