Wartezimmer-
Bildschirm
mit Live-Aufruf
Anna, MFA in der Praxis Sonne in Hamburg-Eppendorf, ruft NUMMER 142 · RAUM 3 vom Handy auf. Der Bildschirm im Flur springt sofort und zwischen den Patientinnen rotiert er alle 8 s: Gesundheitstipps, die Sprechstunde der Ernährungsberaterin am Mittwoch und die neue digitale Mammographie. Das Gefühl toter Zeit verschwindet.
Erster Bildschirm für immer kostenlos · Keine Kreditkarte · Jederzeit kündbar
Sechs Dinge, die
dieser Bildschirm macht
Jede Funktion gedacht für die MFA am Empfang, die Nummern vom Handy zwischen Patientinnen aufruft, ohne den Rechner am Tresen anzufassen.
Aktuelle Nummer + nächste 3 live
Du rufst NUMMER 142 vom Handy auf und der Bildschirm springt in 3 s. Darunter erscheinen die nächsten 3 (143, 144, 145) mit Initialen + Grund. Die Patientinnen wissen, wie lange noch, ohne zu fragen.
Geschätzte Zeit pro Leistung
„Dauerverordnung 5 Min · Allgemein 15 Min · Mammographie 20 Min" wird unter der Nummer angezeigt. Der Bildschirm berechnet historische Durchschnitte und passt sich von alleine an. Die Patientin entscheidet, ob sie 10 Min zum Kaffee runterspringt, ohne ihren Platz zu verlieren.
Nützliche Inhalte rotieren alle 8 s
Zwischen den Aufrufen rotieren 5-10 Inhalte: Gesundheitstipp des Monats, neue digitale Mammographie, Sprechstunde der Ernährungsberaterin am Mittwoch, OTC-Angebot der Woche, Vorher/Nachher mit Einwilligung. Die Wartezeit fühlt sich halbiert an.
Mehrere Plätze mit Berechtigungen pro Nutzer
Business-Plan: 3 Plätze mit 3 Bildschirmen. Jede MFA ruft vom Handy auf und es erscheint nur auf ihrem Platz. Anna ruft die 142 (Platz 1), Lukas die 87 (Platz 2) auf, ohne sich in die Quere zu kommen.
DSGVO mit Initialen + Wartenummer
„M.S. · NUMMER 142 · RAUM 3" auf dem Bildschirm statt des vollen Namens. Der Bildschirm speichert keine personenbezogenen Daten, er zeigt nur, was du tippst. DSGVO-konform in DE/AT/CH, ohne dass sich die Patientin bloßgestellt fühlt.
1-Klick-Override für Notfälle
„Ärztin 20 Min verspätet", „Kartenlesegerät defekt — nur Bargeld", „Brandschutzübung — Räumung", „Platz 2 Mittagspause". Du tippst auf der Handy-Vorlage und der Bildschirm wechselt sofort. Zurück zur normalen Rotation zu der von dir geplanten Zeit.
Von 0 € bis Filialkette
mit 50 Standorten
Du startest kostenlos mit 1 Bildschirm für immer. Du steigst auf Pro (19 €) auf, wenn du 8-Sek-Rotation + geschätzte Wartezeit willst. Business (59 €) für 3 Plätze mit Berechtigungen pro MFA.
- Aktuelle Nummer + nächste 3
- 1 Branchenvorlage
- Digisini-Wasserzeichen
- Nummer + durchschn. Wartezeit
- Vorlagen für 6 Branchen
- Kein Wasserzeichen
- 5-10 Inhalte rotieren alle 8 s
- 1-Klick-Notfall-Override
- Geschätzte Zeit pro Leistung
- Multi-Zone (Raum + Flur + Empfang)
- Berechtigungen pro MFA
- Unterkonten pro Platz
- Priorisierter Support
- Unabhängige Aufrufliste pro Standort
- Globale + lokale Inhalte
- Multi-Standort-Panel
- Dedizierter Support
- API Aufrufe / Medatixx individuell
- Individuelles SLA
- Account Manager
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Nicht nur der Name
verrät etwas über einen Patienten
Dass keine Klarnamen auf den Bildschirm gehören, ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass eine Aufrufanzeige auch ohne Namen mehr preisgeben kann, als beabsichtigt war.
Ein Wartebereich ist ein öffentlicher Raum: Es liest jeder mit, der dort sitzt. Drei Angaben rutschen regelmäßig mit durch, und alle drei stehen nicht im Datenschutz-Kapitel einer Software, sondern in der Art, wie man den Bildschirm einrichtet:
- Der Raum verrät die Fachrichtung. «NUMMER 142 · RAUM 3» ist unverfänglich, bis im selben Wartebereich ein Schild hängt, auf dem steht, was in Raum 3 gemacht wird. Die Kombination aus beidem ergibt eine Information, die keiner der beiden Teile allein hergibt.
- Initialen sind weniger anonym, als sie wirken. «M. G.» in einer Kleinstadtpraxis mit vierzig Wartenden ist oft eindeutig — besonders, wenn die Person kurz darauf aufsteht und durch den Raum geht.
- Die Liste der nächsten Aufrufe ist eine Anwesenheitsliste. Wer sie fotografiert, hat dokumentiert, wer an diesem Vormittag da war. Das ist selten böse Absicht und trotzdem eine Datenspur, die auf Papier nie entstanden wäre.
Ein vierter Punkt betrifft nicht die Anzeige, sondern den Raum: wer den Bildschirm sieht, sieht auch die Wartenden. Steht das Gerät so, dass es durch das Schaufenster oder von der Straße aus lesbar ist — was in Praxen im Erdgeschoss häufiger vorkommt, als beim Aufhängen auffällt —, dann verlässt die Aufrufliste den Wartebereich. Das ist der einzige der vier Fälle, der sich nicht durch weniger Anzeigen lösen lässt, sondern nur durch eine andere Wand.
Die Lösung ist in allen drei Fällen dieselbe und kostet nichts: weniger anzeigen. Eine reine Nummer ohne Raum, mit der Zuweisung erst beim Aufruf über die Sprechanlage oder am Tresen, löst das Problem vollständig und funktioniert für die Wartenden genauso gut.
Zwei Dinge, die dabei technisch hilfreich sind und die man vorher wissen sollte: Die Daten liegen bei uns auf Servern innerhalb der EU, und was auf dem Bildschirm erscheint, entscheidest du im Layout — es gibt keine Voreinstellung, die Namen erzwingt. Was wir nicht leisten, ist die Beurteilung deines konkreten Falls: Was in deiner Praxis angezeigt werden darf, steht in deinem Verarbeitungsverzeichnis und nicht in unserer Dokumentation.
Der praktische Test dauert eine Minute: Setz dich selbst zehn Minuten in den Wartebereich und lies den Bildschirm wie jemand, der niemanden hier kennt. Was du in dieser Zeit über andere Wartende erfahren kannst, erfährt auch jeder andere.
Selbstzahlerleistungen im Wartezimmer
scheitern fast immer daran, wie sie angekündigt werden
Der häufigste Grund, warum eine Praxis einen Bildschirm anschafft, ist die Vermarktung individueller Gesundheitsleistungen. Und der häufigste Fehler ist, sie wie Werbung zu behandeln. Der Patient in diesem Raum ist auf genau dieses Thema misstrauisch vorgeprägt — er hat darüber gelesen, jemand aus seiner Familie fühlte sich schon einmal gedrängt, und er sitzt hier, während er auf jemanden wartet, dem er vertrauen möchte.
Deshalb funktioniert hier ausgerechnet das, was nach dem Gegenteil von Verkauf aussieht. Was die Leistung kostet, was sie leistet und was sie nicht leistet, für wen sie sinnvoll ist und dass eine Ablehnung die Behandlung in nichts ändert. Wer das ausschreibt, verliert nicht die Zurückhaltenden — die hätten ohnehin nein gesagt — sondern gewinnt die Unentschlossenen, die vorher nicht gefragt haben, weil Fragen bedeutet hätte, sich auf ein Verkaufsgespräch einzulassen, aus dem man schlecht wieder herauskommt.
Und der Rahmen ist ohnehin vorgegeben: schriftliches Angebot, klarer Preis, Vertrag vor der Leistung, keine Drucksituation. Das ist kein Hindernis für die Kommunikation, das ist ihr Text. Ein Bildschirm, der Preis und Umfang bereits nennt, nimmt dem Gespräch in der Sprechstunde die unangenehmste Minute — die, in der eine Zahl zum ersten Mal fällt, während der Patient im Untersuchungsstuhl sitzt und schlecht nachdenken kann.
Der zweite Fehler ist die Reihenfolge im Raum. Wenn zwischen Aufruf und Wartezeitanzeige alle zwei Minuten ein Angebot läuft, liest der Raum das als Werbeblock, den er absitzen muss — und danach wird auch die nützliche Information nicht mehr gelesen. Ein einziger, ruhig gestalteter Abschnitt, klar als Angebot erkennbar und vom Organisatorischen getrennt, wird häufiger gelesen als sechs Einblendungen, weil er nicht als Unterbrechung von etwas anderem auftritt.
Und eine Sache gehört nie auf diese Wand, egal wie gut sie verkauft: alles, was die Ablehnung teuer aussehen lässt. «Nur diese Woche», «solange verfügbar», ein Countdown — in einem Raum, in dem Menschen auf eine medizinische Entscheidung warten, verwandelt Dringlichkeit einen Vorschlag in Druck, und Druck ist genau das, was der Patient hier erwartet hat und was ihn bestätigt. Das ist der einzige Ort in diesem ganzen Katalog, an dem Verknappung nicht nur unnötig, sondern schädlich ist.
Ganz ehrlich: wir zeigen, was du einträgst, und wir bewerten keine Inhalte. Was angeboten und wie es angekündigt werden darf, sagen die Berufsordnung, die Kammer und das Heilmittelwerberecht — der Punkt hier ist nur, dass dieser Bildschirm meistens genau dafür gekauft wird und dass die übliche Art, ihn dafür zu benutzen, gegen ihn arbeitet.
Man hört ihn im Sprechzimmer
und niemand hat sich diesen Raum ausgesucht
Es ist der einzige Bildschirm, der alles ohne ein einziges gesprochenes Wort sagen muss — und das ändert, welche Inhalte überhaupt taugen.
Der Ton fällt nicht aus Geschmacksgründen weg: er passt nicht in den Raum. Er dringt durch die Sprechzimmertür, mitten in ein Gespräch, das privat sein sollte, und läuft über Menschen, die dort sind, weil sie nicht anders können. Ein stiller Raum verstärkt alles, und leiser drehen hilft nicht: es wird ein Gemurmel, dem man sich anstrengend zuwenden muss — schlimmer, als ihn wegzulassen.
Damit fällt die Hälfte der schon vorhandenen Inhalte aus. Das Imagevideo mit Sprecherstimme ist stumm und sinnlos; der für soziale Netze gemachte Clip verliert ohne Musik die Hälfte. Was funktioniert, ist etwas anderes: Text, der sitzend aus drei Metern lesbar ist, und ein Tempo, das auf einem Bildschirm langsamer wirkt als vernünftig — denn Lesen dauert länger als Hören, und hier wird alles gelesen.
Und man sollte klar sagen, was das unmöglich macht. Ohne Ton warnt ein Bildschirm niemanden. Für Dringendes taugt er nicht — ein Raumwechsel, jemand, der jetzt gerufen werden muss —, weil nichts garantiert, dass diese Person in dieser Sekunde hinsieht; oft schaut sie aufs Handy oder auf ihre Begleitung. Alles, was ankommen muss, braucht weiterhin eine Stimme. Das hier ist für das, was gelesen wird, wenn jemand aufblickt, nicht für das, was nicht verpasst werden darf.
Ganz offen: wenn du Leute aufrufen musst, brauchst du ein Aufrufsystem mit Signal, keinen Inhaltsbildschirm. Das sind zwei verschiedene Dinge, und man sollte sie nicht verwechselt kaufen.
Was uns am meisten
gefragt wird
Die nächste Nummer
rufst du vom Handy auf.
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