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Was du ab dem ersten Tag tun kannst
Alles was dein Unternehmen auf dem Bildschirm benötigt.
Brauhäuser und Bars (Innenstadt, Schwabing, Glockenbachviertel)
Tageskarte, Biersortiment, Wiesn-Specials, Happy Hour. Änderungen vom Handy.
Geschäfte (Maximilianstraße, Kaufingerstraße, Fünf Hofe)
Wochenangebote, Neuheiten, Saisonkampagnen. Multi-Standort aus zentralem Panel.
Büros (Werksviertel, Bogenhausen, Innenstadt)
Besucher-Begrüßung, interne Kommunikation, KPI-Dashboards. Ohne eigene IT.
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Mehrsprachige Begrüßung (DE/EN/IT/ES), Tagesevents, Touristeninfo (Marienplatz, BMW Welt).
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Starter-Plan (9 €/Monat): 1 Bildschirm, ohne Wasserzeichen. Network-Plan: Multi-Standort für Münchner Ketten. 14 Tage kostenlos.
Das Schaufenster ist die Fläche,
die du am teuersten mietest und am schlechtesten nutzt
In München zahlst du für Ladenfläche mehr als fast überall sonst im deutschsprachigen Raum. Genau deshalb lohnt sich hier eine Rechnung, die anderswo niemand aufmacht: was kostet dich der Quadratmeter Schaufenster pro Monat — und was steht gerade darauf?
Die Rechnung geht so, und du brauchst dafür nur deinen Mietvertrag. Nimm die Monatsmiete, teile sie durch die Ladenfläche, und schau dann, wie viele Quadratmeter dein Schaufenster hat. Bei Münchner Lagen landest du je nach Straße bei einem zwei- bis dreistelligen Betrag pro Monat — für die Fläche, auf der die meisten Läden ein verblasstes Plakat und einen Aufkleber vom Lieferdienst haben.
Was diese Rechnung sichtbar macht, ist nicht «Bildschirm ja oder nein». Es sind drei Entscheidungen, die vorher fallen:
- Die Fläche ist bezahlt, egal was darauf steht. Leerer Raum im Schaufenster kostet dich exakt dasselbe wie genutzter. Das ist der einzige Werbeplatz, bei dem das gilt.
- Der Vergleichsmaßstab ist nicht das Plakat, sondern die Miete. Neun Euro im Monat gegen einen Anteil an der Miete, der in München regelmäßig das Zwanzigfache beträgt — das ist die Zahl, die die Entscheidung trägt, nicht der Vergleich mit einer Druckerei.
- Kleine Läden haben schmale Fronten. Weil der Quadratmeter so teuer ist, sind Münchner Ladenlokale oft tief und schmal geschnitten. Auf einer schmalen Front konkurriert jedes zusätzliche Element mit allen anderen — und genau da gewinnt eine Fläche, die nacheinander drei Dinge zeigen kann, gegen drei Dinge, die gleichzeitig um denselben Meter kämpfen.
Es gibt einen zweiten Münchner Umstand, der selten mitgedacht wird: viele Läden liegen in Erdgeschossen von Wohngebäuden mit denkmalgeschützter Fassade. Was außen an die Fassade darf, ist reguliert — was hinter der Scheibe steht, in aller Regel nicht. Das ist kein juristischer Rat, sondern der Grund, warum ein Gerät im Innenraum hier häufiger die praktikable Lösung ist als eine Konstruktion an der Wand.
Die ehrliche Grenze der Rechnung: sie sagt dir, dass die Fläche billig zu bespielen ist. Sie sagt dir nicht, dass sich das rechnet. Das entscheidet sich daran, ob jemand einmal pro Woche zehn Minuten investiert und etwas ändert. Ohne diese zehn Minuten ist der teuerste Quadratmeter Münchens weiterhin ungenutzt — nur eben beleuchtet.
Hier gibt es mehr Feiertage als sonst wo
und dazu einen Samstag, der die ganze Woche tragen muss
Bayern hat die meisten gesetzlichen Feiertage aller Bundesländer, und der Sonntag ist geschlossen. Beides zusammen ergibt einen Handelskalender, der sich von dem unterscheidet, für den fast alle Ratschläge geschrieben sind — und der sich, anders als das Wetter, jahrelang im Voraus kennen lässt.
Drei Punkte, an denen sich das konkret zeigt:
- Die Frage am Freitagabend ist immer dieselbe. Wann wieder offen. Bei einem Feiertag am Dienstag oder Donnerstag weiß es die Kundschaft nicht, und sie fragt nicht — sie kommt einfach nicht wieder.
- Der Samstag trägt überproportional. Was am Samstag nicht sichtbar ist, findet in dieser Woche nicht statt. Ein Bildschirm, der samstags dasselbe zeigt wie am Dienstag, verschenkt den einzigen Tag mit voller Frequenz.
- Brückentage sind planbar. Sie stehen im Kalender, sie wiederholen sich, und in vielen Betrieben verschiebt sich an ihnen die Kundschaft komplett — weg von den Berufstätigen, hin zu Familien.
Der praktische Wert liegt darin, dass sich das einmal im Jahr in zwanzig Minuten erledigen lässt: Feiertage eintragen, für jeden die geänderten Zeiten hinterlegen, fertig. Es ist die einzige Art von Inhalt, die man im Januar für den ganzen Dezember vorbereiten kann.
Ein Zusatz, der oft vergessen wird und mehr Ärger verursacht als alles andere: die Öffnungszeiten stehen an mindestens vier Stellen — Tür, Website, Kartendienst und jetzt Bildschirm. Ändern sich die Feiertagszeiten und wird nur eine davon angepasst, glaubt die Kundschaft derjenigen, die sie zuerst gesehen hat, und das ist selten die richtige.
Nimm dir den Feiertagskalender des nächsten Jahres und trag die abweichenden Zeiten jetzt ein. Zwanzig Minuten im Januar ersparen zwölf einzelne Erinnerungen im Lauf des Jahres.
Wer ein Ladenlokal übernimmt
zahlt zuerst an den Vormieter — und weiß oft nicht genau, wofür
In München wechselt eine gute Lage selten leer den Besitzer. Der Vormieter verlangt eine Ablöse für das, was drinsteht: Theke, Kühlung, Leitungen, manchmal einfach dafür, dass er geht. Die Summe ist verhandelbar, sie steht in keinem Mietvertrag, und sie ist meistens der größte Einzelbetrag des ganzen ersten Jahres.
Was sich vor der Unterschrift klären lässt und danach nicht mehr:
- Was davon funktioniert noch. Eine zehn Jahre alte Kühlvitrine ist kein Wert, sondern eine Reparatur mit Termin. Alter und Zustand jedes einzelnen Postens gehören auf die Liste, nicht in eine Pauschale.
- Was davon brauchst du überhaupt. Für vieles zahlt man mit, weil es dasteht. Wenn dein Konzept ein anderes ist, zahlst du für den Abtransport zweimal.
- Und was gehört dem Vermieter. Fest verbaute Teile gehören oft gar nicht dem Vormieter. Dafür eine Ablöse zu zahlen kommt vor und fällt erst beim Auszug auf.
Es gibt einen Punkt, an dem die Rechnung kippt und den fast niemand vorher aufschreibt: die Ablöse ist Geld, das nicht mehr für den Betrieb da ist. Wer die Einrichtung teuer übernimmt und dann kein Budget mehr hat, um überhaupt sichtbar zu machen, dass hier jetzt jemand anderes kocht, hat die teuerste Hälfte gekauft und die billigere weggelassen.
Und genau das ist in einer übernommenen Lage die eigentliche Aufgabe: der Laufkundschaft zu zeigen, dass sich etwas geändert hat. Ein Teil der alten Kundschaft kommt aus Gewohnheit weiter vorbei — und geht wieder, wenn draußen alles aussieht wie vorher.
Schreib vor der Verhandlung zwei Spalten: was du übernimmst und was du behältst. Die Differenz ist dein Verhandlungsspielraum, und sie ist fast immer größer als der Preis, den man dir zuerst nennt.
Häufig gestellte
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